„Ü“ wie „Überschrift“, „u“ wie „umbenennen“

Companions aus der Twittersphere haben es vor einigen Tagen eventuell schon mitbekommen. An dieser Stelle noch ein paar erläuternde Worte meinerseits zur Änderung des Blogtitels hier, der an Twitter gekoppelt ist.

Für anderthalb Jahre (2009 – 2011) war ich als Dozent für „Deutsch als Fremdsprache“ an der Kanazawa University in der Präfektur Ishikawa in Japan tätig. Zwischen den japanischen Bergen und dem Japanischen Meer erlebte ich viele Abenteuer, lernte viele Studenten, den Alltag und Gegebenheiten des Landes kennen. Dies ist nun schon geraume Zeit her.

Diesen Blog und damit verknüpften Twitter-Account rief ich anfangs ins Leben, um mit japanischen Studenten vielseitige Aspekte und Wissensgebiete aus Deutschland gemeinsam medial zu erschließen, sowie diese thematisch bezogen in die Unterrichtseinheiten einbinden zu können. Ich stieß auf viele Widerstände und Probleme, von denen einige in Beitragsform hier zu finden sind. Meine Pläne für die Anwendung und Einbindung medialer Inhalte via Internet und mobiler Hilfsmittel der Technologie in den Bildungsbereich, kamen in einem späteren Job in Deutschland im vergangenen Jahr noch einmal zur Geltung, doch seinerzeit in Japan stießen meine Ideen bei nicht allen Kollegen und Studenten auf Gegenliebe.

Mit einigen der höheren Kurse konnte ich mithilfe der Social Media jedoch Themen er- und bearbeiten. Einige der Teilnehmer haben sich letzten Endes für längere Auslandsstudien beworben und konnten „die Deutschen“ in Deutschland hautnahe vor Ort erfahren. Ich freue mich sehr darüber, dass ich (m)einen Teil dazu beitragen konnte. Mit einigen meiner ehemaligen Studenten stehe ich noch heute in Kontakt. Social Media–Plattformen machen dies über verschiedene Ebenen und zudem zeitnah möglich, was glücklicherweise immer häufiger erkannt und genutzt wird.

Wie und ob sich dieser Blog nun in der Zukunft weiterentwickeln wird, steht noch in den Sternen. Betrieben wird er aus reinem Interesse an der Sache und als Hobby. Ideen und Wunschvorstellungen habe ich zur Genüge, doch ist noch nicht absehbar, was sich davon realisieren lassen kann und wird. Vielleicht ziehen die Inhalte ab einem gewissen Zeitpunkt um, bzw. werden irgendwie verlinkt an anderer Stelle erscheinen, wer weiß. Vor einiger Zeit fragte ich ehemalige Studenten, ob sie nicht nach so langer Zeit Lust hätten, in deutscher Sprache Beiträge aus ihrem gesammelten Erfahrungsschatz in Deutschland hinzuzufügen. Angenommen wurde diese Idee positiv, doch kann ich nicht erwarten, dass diese auch erstellt und eingereicht werden. Grob korrigieren würden wir diese gemeinsam, falls es sich für mich zukünftig zeitlich einrichten lassen sollte. Diese müssen nicht 100% sprachlich korrekt sein, sondern sollen Leben zeigen und den Spaß an der Sache. Kommen Beiträge, freue ich mich sehr. Wenn nicht, werden wir sehen…

Ich möchte diesen Blog nicht zur Datenleiche verkommen lassen. „Abrakadabra, Zanakawa“ und daran Geknüpftes haben mir viel Spaß bereitet, doch nun sage ich: Lang lebe „word©onsume“!

-[Bei Sascha Lobo #rp13 kam vorhin wieder der Begriff „Netzgemeinde“ ins Spiel]-.

Du machst den Sinn!

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