„T“ wie „Tag“, „b“ wie „bebildern“

12 von 12 ist ein Fotoprojekt, für das man seinen Tagesablauf mit zwölf Fotos bebildern und diese dann in seinem Blog posten muss. Schöne Idee, der ich schon einmal nachkommen wollte. Bilder hatte ich wohl gemacht, doch diese dann vergessen zu posten und mich auch in die jeweilige Teilnehmerliste des zwölften Tages eines entsprechenden Monats einzutragen.

Der Tag beginnt

Frische Luft schnappen, kleines Frühstück einwerfen. Musik hören, die schon lange darauf wartet, gehört zu werden. Kaffee gehört dazu. Dann auf dem Markt die frischen Zutaten einkaufen, bevor ich mich nach langer Zeit endlich wieder auf's Rad schwinge.
Frische Luft schnappen, kleines Frühstück einwerfen. Musik hören, die schon lange darauf wartet, gehört zu werden. Kaffee gehört dazu. Dann auf dem Markt die frischen Zutaten einkaufen, bevor ich mich nach langer Zeit endlich wieder auf’s Rad schwinge.

Am frühen Nachmittag

Kalte, klare Luft ist echt wundervoll in der Kombination mit Sonne. Danach schmeckte der Kaffee doppelt so lecker. Ich beherrschte mich ein wenig beim Essen, hatte mir fest vorgenommen, endlich wieder Rad zu fahren. Frau mit Kind unterwegs, also stand dem letzten Endes nichts mehr im Wege. Vorher noch auf dem Wochenmarkt Verpflegung für das Wochenende einkaufen, ein bisschen das Gewusel auf dem Wilhelmplatz beobachten. Danach ging es dann los, vorbei am Nordpark und Fühlinger See. Fordwerke fix links liegen gelassen, runter zum Rhein Richtung Langel, entlang am Rheindamm nach Dormagen.

Glücklich und platt wieder angekommen. Frischluftschock. Es fehlen noch Kleinigkeiten aus dem Asiastore für das Abendessen. Der Leerstand unten an der Straßenecke hat nun einen neuen Sinn, der immer wieder neu betitelt und ergänzt wird. Sohnemann ist wieder daheim, hat Hunger. Ist allerdings nicht 100% vom Essen zu überzeugen.
Glücklich und platt wieder angekommen. Frischluftschock. Es fehlen noch Kleinigkeiten aus dem Asiastore für das Abendessen. Der Leerstand unten an der Straßenecke hat nun einen neuen Sinn, der immer wieder neu betitelt und ergänzt wird. Sohnemann ist wieder daheim, hat Hunger. Ist allerdings nicht 100% vom Essen zu überzeugen.

Aus der Stadt rauszukommen, um die Leute endlich hinter sich zu lassen und ins Grüne zu kommen, zieht sich. Ist man dann endlich da, muss man schon an den Rückweg denken. Ich bin froh, dass ich es vermeintlich so locker schaffe, Kilometer zu fressen. Dementsprechend allerdings auch froh, es wieder bis vor die Türe geschafft zu haben, nachdem dies erst die zweite längere Fahrt 2016 war. Kurz frisch gemacht, dann los. Saucen und andere Kleinigkeiten für das Abendessen sind alle bei Heng Long an der Aachener Straße zu finden, wo ich mich immer stundenlang aufhalten könnte. Würde echt gern einige der Dinge mal in entsprechenden Gerichten probieren.

Dieses wirtschaftliche Gedankenspiel auf der Grundlage der Fragestellung „Wofür brennst du?“, nervt mich in letzter Zeit mehr und mehr. Den Spruch im Laden an der Ecke nehme ich auf dem Rückweg nach dem Einkauf wieder einmal mit nach Hause. Frage mich insgeheim, woran wohl Augustinus gestorben ist. Sind wir alle nur Material, dass es zu verheizen gilt? Mal schauen, welcher schlaue Spruch als nächstes erscheinen wird.

Beim Kochen für Sohnemann, der sich freut wieder zu Hause zu sein, denke ich über den aktuellen weiter nach. Spüre mehr Fragen als Antworten aufkommen, konzentriere mich auf den Kochvorgang.

Die Zeit vergeht

Sohnemann hat noch eine Menge Energie. Das Abendessen wird vorbereitet. Ich drücke mich vor der Waage rum, denn das Ergebnis nervt. Nachdem der Nachwuchs in den Schlaf gekommen ist, geht es mit der Kocherei weiter.
Sohnemann hat noch eine Menge Energie. Das Abendessen wird vorbereitet. Ich drücke mich vor der Waage rum, denn das Ergebnis nervt. Nachdem der Nachwuchs in den Schlaf gekommen ist, geht es mit der Kocherei weiter.

Mit frischer Energie versorgt, geht es munter weiter zum Spielen, bevor es zum Lesen ins Bett geht. Danach begebe ich mich wieder ans Werk, um den gebratenen Reis für den Abend vorzubereiten, auf den ich mich schon die ganze Zeit freue. Im Bad streife ich kurz die Personenwaage, um mir sicher zu sein, dass ich nicht abgenommen habe. Das Abendessen ist lecker, allerdings nicht annähernd so gut wie der japanische gebratene Reis, an den ich mich immer wieder erinnere. Beim zweiten Teller denke ich dann, dass es auch egal ist, denn mein selbstgemachter steht jetzt vor mir.

So früh wie an diesem Abend war ich schon lange nicht mehr platt und im Bett.

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